Volleyballturnier 2012

Dienstag, 15. Mai 2012
Das Turnier begann mit besorgten Blicken zum Himmel und in die Wetterberichte. Die Hoffnung auf schönes Wetter wurde erst auf trockenes, und schliesslich auf nicht zu nasses Wetter reduziert. Doch schon um 8 Uhr, als die ersten Spiele begannen, war auch den unerschütterlichsten Optimisten der Organisatoren klar, dass uns das Wetter dieses Jahr kein sonniges Beisammensein bei Grillwurst und Salaten auf dem Vorplatz gönnen würde. Dies tat, vom Grillstandbetreiber einmal abgesehen, der sportlichen Stimmung jedoch keinen Abbruch. Auch dieses Jahr nutzten viele Institutionen von nah und fern, die meisten mit mehreren Teams, die Gelegenheit zum alljährlichen Treffen in Zürich. Um allen Beteiligten Spass zu garantieren, wurde das Turnier dieses Jahr erstmals in zwei Kategorien ausgetragen. Zur bereits bestehenden Liga der Ambitionierten wurde eine Plausch-Kategorie hinzugefügt. Vielleicht war diese Premiere auch der Grund, weshalb sich in diesem Jahr so viele Teams einfanden wie niemals zuvor.
Die Spiele wurden, aufgeteilt in Gruppen, in drei Hallen gleichzeitig ausgetragen. Gespielt wurde bis ein Team 21 Punkte erreichte, oder die Spielzeit von 15 Minuten abgelaufen war. Unterstützt durch freiwillige Schiedsrichter und deren Assistenten mit den Anzeigetafeln, geriet der Spielbetrieb zu einem fair ausgetragenen und erinnerungswürdigen Erlebnis. Das Turnier schien sich, trotz der verstimmten Wettergötter, zu einem Erfolg zu entwickeln.
Der Spielplan gestand den rund 30 Teams zwischen den Spielen genügend Zeit zur Erholung zu. Die Zeit ausserhalb des Spielfeldes war für den Turniererfolg mindestens ebenso wertvoll wie die Spiele selbst. Es wurden Kontakte geknüpft, Erfahrungen ausgetauscht und nach dem Befinden gemeinsamer Bekannter gefragt. Für Teilnehmer und deren Angehörige, die mit Kindern angereist waren, stand ein betreuter Kinderhort zur Verfügung, damit deren Eltern sich ohne Sorgen den Spielen ihrer Verwandten und Bekannten widmen konnten. An diesem und anderen Details wurde ersichtlich, dass die Organisatoren ihr Handwerk, gestützt auf ihre langjährige Erfahrung, gut verstanden.
Nach den Vorrundenspielen standen pünktlich zur Mittagszeit Gerichte für jeden Geschmack bereit. Allen Teilnehmenden wurden zu Beginn der Veranstaltung Gutscheine für Essen und Getränke überreicht, die man kostenlos einlösen konnte. Manch ein Gang zum Grill wurde durch das regnerische Wetter manchmal zur Abkühlung. Doch der freundschaftlichen Atmosphäre konnte dies nichts anhaben und die meisten Gesichter traten mit einem Lächeln zurück ins Trockene, um an den bereitgestellten Tischen ihre Mahlzeit einzunehmen. Möglich gemacht wurde dieses Festessen unter anderem durch freiwillige Helferinnen und Helfer, die das Essen herausgaben und den Kaffeestand betrieben und durch die Unterstützung von Sponsoren.
Die Mittagszeit wurde auch abseits der Mittagstische genutzt. Die nun freien Spielflächen wurden von spontan gebildeten Mannschaften für Spiele zwischen den Spielen genutzt. Am Spielrand stehende Zuschauer wurden zum Mitmachen eingeladen, Freiwillige amteten als Spielleiter und die restlichen Anwesenden sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse.
Nach dem Essen begannen, ebenfalls pünktlich, die Ausscheidungsspiele. Obwohl der Spass bei dem Anlass eindeutig im Vordergrund stand, lieferten sich die im Turnier verbliebenen Teams spannende Spiele um die vorderen Ränge. Durch die kleiner werdende Anzahl gleichzeitiger Spiele, fanden sich mehr und mehr Zuschauer am Spielfeldrand ein, die ihre Favoriten oder Institutionskameraden lauthals unterstützten. Obschon sich bei vielen Spielern und Helfern erste Anzeichen von Müdigkeit bemerkbar machten, fanden sich die meisten zum Finalspiel ein, welches in diesem Jahr von den aus Deutschland angereisten Teams ausgetragen wurde. Die Kulisse war dementsprechend eines Finals würdig.
Bei der Rangverkündigung war die gute Atmosphäre beinahe greifbar. Abwechslungsweise wurde je ein Team von jeder Kategorie aufgerufen, das von Applaus begleitet für seine Teilnahme geehrt wurde. Im gleichen Zug erhielten sie, nebst einer Urkunde mit Erinnerungsfoto, auch einen der zahlreichen Preise, die der Rotary-Club Adlisberg grosszügigerweise zur Verfügung stellte. Nach der Pokalübergabe verliessen die meisten Teams müde aber glücklich die Spielhallen, um sich auf die teils weiten Heimreisen zu machen. Ihnen wurde auch in diesem Jahr ein Ereignis geboten, das sicherlich in guter Erinnerung bleiben wird. R.M.

Das Organisationsteam bedankt sich für die Unterstützung bei:
Rotary Club Zürich-Adlisberg
Familien-Vontobel-Stiftung Zürich
Coca-Cola HBC Schweiz AG, Brüttisellen
Hochuli & Hess AG, Zürich
IBA AG Bürobedarf, Bolligen
Sowie bei allen weiteren SpenderInnen und Spendern, die uns jedes Jahr wieder mit einem Beitrag unterstützen.
Allen freiwilligen Helfern und Helferinnen sei hier ebenfalls ausdrücklich für ihre Tatkraft gedankt.

Herzlichen Dank!



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