PC – Workshop im April 2012

Donnerstag, 1. März 2012
Der Kurs richtete sich vorwiegend an Einsteiger und leicht Fortgeschrittene PC-Anwender, die sich mit dem Aufbau, den allgemeinen Grundlagen und den gängigen Office-Programmen vertraut machen wollten. Das vorrangige Ziel war, eine minimale Vertrautheit mit dem Computer zu erreichen und konkrete Vorstellungen über die Funktionsweise eines Computers zu erlangen. Herr Martin Schuwerk gliederte den Kurs in 4 Blöcke à ca. 4 Stunden, von welchen jeder Block einem Thema gewidmet wurde. Im ersten Block wurden wir, nach einer kurzen Vorstellung des Leiters, nach unserem aktuellen Wissensstand befragt, um die kommenden Unterrichtssequenzen dem Niveau und den Vorstellungen der einzelnen Kursteilnehmer anzupassen. In der Folge wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt die sich nach dem gemeinsamen Block über die Grundlagen, fortan zu unterschiedlichen Zeiten treffen würden.
In den ersten vier Stunden befassten wir uns, nach einem kurzen Ausflug zur Geschichte der Computer, mit den Aufgaben und Funktionsweisen des Betriebssystems und beleuchteten dabei einige Begriffe, die in der Welt der Computer wichtig sind. So wie beispielsweise Software oder Hardware. Die Hardware wurde dabei anschaulich und leicht verständlich an einem zerlegten Computer vorgeführt und in einer offenen Runde behandelt. Das Betriebssystem und die darin eingebetteten Programme, also die Software, erläuterte der Kursleiter mittels bildlichen Beispielen aus dem Alltag, sodass sie für Einsteiger leichter fassbar wurden und der strukturelle Aufbau von Hard- und Software deutlich wurde.
Im zweiten Block arbeiteten wir erstmals am PC. Die ersten Gehversuche mit dem Gerät wurden vom Kursleiter mit einigen grundlegenden Praxisübungen leicht verständlich vermittelt. Er zeigte uns mit vertrauenerweckender Routine, eine sinnvolle Art Dateien abzulegen und wie offene Fenster am besten zu handhaben sind. Wir lernten nebst dem Werkzeug Maus auch die grundlegenden Symbole kennen, die nach dem Einschalten des Gerätes auf dem Monitor erscheinen. Durch das praktische üben am Computer wurden die meisten Fragen, die nach dem ersten Unterrichtsblock noch einige Kursteilnehmer beschäftigten, von selbst beantwortet. Die vielfältigen, hinzu kommenden Fragen wurden vom Kursleiter gekonnt und in lockerer Weise in den Unterricht eingebaut.
Die nächsten beiden Blöcke befassten sich mit der Textverarbeitung. Wir lernten anhand eines Musterbriefes die einfachsten Begriffe und die korrekte Handhabung der Textverarbeitung des Programms ‚Word' kennen. Die Kursleitung zeigte uns dabei viele äusserst nützliche und zeitsparende Tastenkombinationen sowie wissenswerte Hinweise zur Arbeitsweise des Programms. Es wurde deutlich, dass die Textverarbeitung ein sehr grosses Gebiet mit scheinbar grenzenlosen Anwendungen darstellt. Gleichzeitig wurde aber auch spürbar, dass mit vergleichsweise geringem Aufwand und etwas Übung, ein ausreichender Wissensstand erreicht werden kann. Nach Beendigung der Unterrichtsequenzen waren wir in der Lage, einen üblichen Geschäftsbrief zu erstellen, ihn mittels der gelernten Anwendungen zu gestalten und die Datei so zu speichern, dass sie später einfach wieder gefunden werden kann.
Den fünften und letzten Block widmeten wir der Tabellenkalkulation mittels des Programms ‚Excel'. Die Tabellenkalkulation, ein Gebiet das in der Bandbreite seiner Möglichkeiten derjenigen der Textverarbeitung überlegen ist, erforderte bereits ein gewisses Mass an Verständnis für die Welt der Computer. Wir übten ebenfalls anhand eines praktischen Beispiels die Erstellung von einfachen Tabellen und lernten die korrekte Anwendung der Formeln, die zur automatischen Rechnung der Tabellendaten eingefügt werden mussten. Auch in diesem Abschnitt des Kurses waren die Übungen und die Zielsetzung auf die Anwendung im alltäglichen Gebrauch ausgerichtet. Zum Beispiel liess sich mittels des Gelernten ein funktionierendes System zur Berechnung des Haushaltsbudgets erstellen.
Die Kursleitung verteilte den Teilnehmern während den Unterrichtsblöcken ergänzende Blätter, die den Unterricht abrundeten. Sie enthielten eine Kurzfassung der entsprechenden Kursabschnitte und einige Listen mit den Tastenkombinationen und anderen Daten, die im Selbststudium erarbeitet wurden. Zum Abschluss wurden alle Kursteilnehmer gebeten, den Kurs zu bewerten. Soweit es mich betraf, gab ich dem Kurs eine gute bis sehr gute Note.

R.M.



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