Herbstlager im Berner Oberland 6. – 10. September 2013

Freitag, 6. September 2013

Als wir (EWG & TWG) am Freitag Mittag mit zwei Autos in Zürich starteten, wussten wir nur, dass unser Ziel in der Nähe von Adelboden liegt. Unter wolkenlos blauem Himmel fuhren wir gut gelaunt dem Berner Oberland entgegen. Nach gut zwei Stunden Fahrt bog Alena von der Hauptstrasse ab und ich dachte mir „jetzt sind wir gleich da“. Das war ein Irrtum. Das schmale Strässchen schlängelte sich scheinbar endlos den Berg hoch. Nach einer gefühlten Ewigkeit tauchte das Ortsschild Achseten und fünf Minuten später unser Domizil für die nächsten Tage auf. Das vierstöckige Holzhaus gefiel mir sehr und der grosse Basketballplatz vor dem Haus überraschte uns positiv. Als alle ein Bett bezogen hatten, hatte das Küchenteam das Abendessen schon gekocht, das war eine reife Leistung, Danke! Nach dem Essen fuhr Valentin mit sieben Fussballfans ins Tal zum Restaurant Sternen in Frutigen, wo wir die zweite Halbzeit des Länderspiels Schweiz gegen Island sehen konnten. Frustriert über das Ergebnis (4 : 4) fuhren wir zurück und gingen bald darauf schlafen. 

Am Samstag Morgen gab es einen ausgiebigen Brunch, danach den Plan für den Tag, eine Wanderung. Nach zweistündigem steilen Aufstieg (ca.700 Höhenmeter) erreichten wir die Käserei Alp Laueli auf 1660 m.ü.M. Dort wurden wir zu günstigen Preisen ausgezeichnet verköstigt. Anschliessend folgte der Abstieg, bei dem wir einen Klienten aus den Augen verloren. Er war vorausgeeilt und plötzlich verschwunden. Wir machten uns grosse Sorgen und trennten uns in zwei Gruppen auf, um ihn zu finden. Die Suche blieb leider erfolglos, also setzten wir den Abstieg fort und trafen unseren Vermissten anderthalb Stunden später beim Auto wartend wieder. Erleichtert fuhren wir nach Achseten zurück.

Am Sonntag liess uns das Wetter im Stich, deshalb fuhren wir nach Sundlauenen am Thunersee und besichtigten die St. Beatus-Höhlen. Nach einstündiger Führung genehmigten wir uns in einem Lokal am See Kaffee und Kuchen. Die Bedienung war zwar lausig aber das Wetter besserte sich, es hörte auf zu regnen. Bei bedecktem Himmel kehrten wir nach Achseten zurück.

Am Montag früh hingen die Wolken erst tief im Tal, dann kam die Sonne durch und bescherte uns einen Regenbogen. Im Vertrauen auf die gute Wetterprognose starteten wir zur zweiten Bergwanderung. Von Oey bis Berglaeger fuhren wir mit 6er Gondeln, dort verliessen wir die Bergbahn, um die restliche Wegstrecke bis Sillerenbühl (ca. 800 Höhenmeter) wandernd zu überwinden. Das Wetter wurde immer besser und wir erreichten den Gipfel nach zwei Stunden bei blauem Himmel und angenehmer Temperatur. Vor einer wunderschönen Aussicht assen wir zu Mittag und genossen den Sonnenschein. Zufrieden und gestärkt nahmen wir die rasante Abfahrt mit den Trottinets in Angriff. Nach wenigen Minuten passierten wir die Mittelstation der Bergbahn, wo wir die Wanderung begonnen hatten und fuhren weiter bis zur Talstation.Zum zweiten Mal fuhren wir bergwärts, doch diesmal blieben wir bis zum Gipfel in der Gondel sitzen, um dann nochmal per Trottinet bis ins Tal zu fahren. Am Abend sassen wir an der Feuerstelle hinter dem Haus und grillierten Würste. Für mich war dieser Tag das Highlight des Herbstlagers.

Am nächsten Morgen räumten wir gemeinsam alles auf und putzten das Haus. Ich wäre gerne ein paar Tage länger in Achseten geblieben.

U.S.




« zurück zur Übersicht

links

Leitbild
Trägerschaft
Betriebsorganigramm
Statuten
Qualitätszertifikat
Offene Stellen
Downloads