Appenzeller Meditations- und Selbsthilfetage 21. - 26. Juni 2013

Freitag, 21. Juni 2013

Die Wetterprognose verhiess nichts Gutes für die kommenden Tage, nur Regen und Regenschauer ohne Sicht auf Besserung. Auch die Temperaturen fielen wieder in den einstelligen Bereich obwohl es schon fast Ende Juni war.

Am Freitag nach dem Mittagessen besammelten wir uns im Hof und luden unsere Sachen in die zwei Fahrzeuge ein. Es nahmen insgesamt 11 Teilnehmer aus dem sa teil. A. und D. waren die Begleiter des Teams und natürlich nicht zu vergessen unser „Meditations-Guru“ H.

Der Empfang im Appenzell durch die Gastgeber war herzlich und auch der Regen war nicht so stark wie vorausgesagt. Das Bauernhaus lag wirklich sehr abgelegen und fast einsam in der wunderschönen Natur. Viel Wald, Wiesen und kleine Bächlein, eine richtig Erholung für uns „Stadt-Zürcher“ Nach einer kurzen Einführung durch H. bezogen wir die zugewiesenen Schlafplätze im Tippi, den Zelten und H. und J. im Gästehaus. Wir richteten uns ein und durften anschliessend im Haus das erste Abendmahl einnehmen. Die Verköstigung war während der gesamten Tage hervorragend. Überhaupt war alles super organisiert. Jeweils am Morgen wurde von H. der neue Tagesplan verkündet.

Am Samstag lachte uns teilweise sogar die Sonne zu und wir konnten eine Gruppe sogar im Freien machen. Die Stimmung war recht gut, es wurde viel gelacht, geplaudert und diskutiert. Gegen Abend machten sich *P. und *M. daran, beim Tippi einige Spiele vorzubereiten. Wir begannen mit einer „Drümmlige Stafette“, gefolgt von Ballon-Tanz, einigen Singeinlagen mit H. an der Gitarre, und zum Abschluss gab es das „Schoggi-Spiel“. Bei allen Spielen hatten es alle Klienten und Teamer sehr lustig, alle lachten sehr ausgelassen. Die Zeit für die Meditation unterbrach den unbeschwerten Abend und wir zogen uns nachher alle zur Nachtruhe zurück. Nicht alle Klienten konnten unter freiem Himmel so gut schlafen und so hörte man noch lange Stimmen aus den Zelten.

Der Sonntag wurde zum Ausruhetag erklärt, wo das Programm nicht so streng vorgegeben war. Das Wetter verschlechterte sich wieder und es nieselte den ganzen Tag ein wenig. Einige Klienten schlossen sich mit D. zu einer Spaziergruppe zusammen, andere gingen mit A. ins Minigolf und die restlichen vergnügten sich bei einem gemütlichen Jass im Haus. Am Abend versammelten sich alle zusammen im Tippi zu einer geführten Meditation durch H. Diese war so toll, dass der Vorschlag einer weiteren von ihm wohlwollend aufgenommen, und am Montag im Haupthaus nochmals wiederholt wurde. Da es am Abend dann richtig zu Regnen begann und die Zelte langsam anfingen durchzudrücken, durften zwei weitere Klienten im Camper übernachten.

Am Montagmorgen verkündete H., dass wir schon einen Tag früher wieder nach Zürich fahren werden, weil sich das Wetter nicht mehr bessern würde. Am Nachmittag gingen wir alle zusammen in den Säntispark, um es uns auf den Rutschbahnen, dem Wellenbad und in der Sauna so richtig gut gehen zu lassen. Nach unserer Rückkehr wurde nochmals eine Gruppe einberufen, um die Konflikte in der Gruppe zu besprechen. Es hatten sich verschiedene Lager gebildet, die nicht so gut aufeinander zu sprechen waren. Es war sehr emotional, doch die Parteien näherten sich wieder an und klärten die meisten Angelegenheiten noch im Appenzell. Somit wurde nur noch ein kleiner Teil mit nach Zürich genommen, um dort dann nochmals ausdiskutiert zu werden.

Es waren sehr schöne Tage im Appenzell. Alle haben einiges mitnehmen, aber auch einiges dort lassen können. Viele verliessen das Appenzell mit Wehmut, doch als wir wieder in Zürich angelangt waren, freuten wir uns, wieder im gewohnten Umfeld zu sein.

Wir danken allen, die einen Beitrag zu dem gelungenen Anlass geleistet haben. Merci vyyl mool!

 dr Bebbi *M.



« zurück zur Übersicht

links

Leitbild
Trägerschaft
Betriebsorganigramm
Statuten
Qualitätszertifikat
Offene Stellen
Downloads