Bericht Kunstwoche 18. – 24.3.2013

Sonntag, 10. März 2013

Die Kunstwoche begann am Montag recht holprig, da nicht alle das Programm sorgfältig durchgelesen hatten und sogar ein Klient einen Termin an diesem Tag vereinbart hatte. U. begann uns zu erklären, was genau unser Ziel für die Kunstwoche sein würde. Danach verteilten wir auch noch die Ämtli für diese Woche und schon war es wieder Mittag. Am Nachmittag starteten wir mit Übungen zum lockeren und schwungvollen Zeichnen und begannen dann mit den ersten Skizzen von Köpfen. Dabei wurde auch schnell ersichtlich, wer schon eine gewisse Erfahrung mit naturgetreuem, konkretem Zeichnen hat. Aber auch die Unerfahrenen, wie zum Beispiel ich selber, konnten ihre ersten erfolgreichen Versuche machen.

Am Dienstagmorgen wiederholten wir die Übungen zum konkreten Zeichnen von Köpfen. Wir übten uns darin, unseren Tischnachbarn oder unsere Tischnachbarin möglichst naturgetreu wiederzugeben. Am Nachmittag begannen wir mit einer Sichtung der Skizzen von jedem Einzelnen, bei der man seine Eindrücke und Meinungen abgeben und einander wertvolle Tipps fürs weiterarbeiten geben konnte. Danach ging es auch schon weiter mit der 2. Technik, die wir für unser Selbstporträt benutzen konnten: der Collage. Wir konnten aus einer Fülle verschiedener Zeitschriften Bilder für unsere Collagen auswählen. Wer dies nicht wollte, konnte auch direkt mit dem Malen eines eigenhändigen Bildes beginnen. Mit grossem Arbeitseifer, begannen alle an ihrem eigenen Selbstporträts zu arbeiten. Am Ende des Tages waren schon einige bemerkenswerte Teilergebnisse zu bestaunen.

Mittwochs arbeiteten wir alle intensiv an unseren Selbstporträts weiter und hatten dabei grosse Freude. Einige waren sogar so in ihre Arbeit vertieft, das sie kaum mehr etwas um sich herum wahrnahmen. Es entstand bei jedem ein Bild, das ganz klar auch zu einem Selbstporträt wurde und jeden auf eine einzigartige Weise darstellte, so wie er sich sieht oder sehen will. Als der Mittwoch sich dem Ende zuneigte, waren einige Bilder bereits fertig gestellt oder befanden sich auf einem guten Weg dorthin.

Am Donnerstagvormittag fuhren die meisten weiter, ihren Arbeiten den letzten Schliff zu geben. Am Mittag war der grösste Teil der Arbeiten fertig gestellt. Am Nachmittag wurden diese dann noch einmal alle gemeinsam gesichtet und wiederum konnte jeder frei seine Meinung äussern. Am Beeindruckensten für alle war die Vielfalt und Einzigartigkeit der einzelnen Bilder und wie treffend sie doch jeweils zu jedem Einzelnen passten. Auch die Bewertung zu dieser Kunstwoche fiel durchs Band hinweg gut aus. Jeder konnte etwas für sich selbst aus dieser interessanten Erfahrung mitnehmen.

J.K.



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