Kunstwoche im September 2011

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Am Montagmorgen versammelten wir uns im NA Raum, um mit der Kunstwoche zu starten. Zwei fortgeschrittene Therapiekollegen machten sogar freiwillig mit.

Wir starteten mit Lockerungsübungen, damit Körper und Geist wach wurden. Ute erklärte uns anschliessend, dass wir fürs Aufwärmen, bevor wir mit dem eigentlichen Zeichnen beginnen, willkürlich Linien auf 3 bis 4 grosse Blätter zeichnen sollten, seien es geschwungene, gezackte oder „geschwungzackte" Linien. Die Übungen waren dazu gedacht, dass jeder seinen Linien-Stil herausfand. Danach wurde das Thema bekanntgegeben: Charakter-Köpfe !

M. und E. freuten sich schon riesig, andere waren noch etwas skeptisch. Als erstes zeichneten wir mit unserem vorhin herausgefundenen Linienstil verschiedene Skizzen von Charakter-Köpfen. Dann kam Schritt 2: Hier führte uns Ute in die grosse Welt des Farbenmischens ein. Danach mussten wir bestimmen, welche Farben für unsere Skizzen geeignet waren. Als dies beschlossen war, malten wir ganz grob mit unseren Farben die Flächen aus. Da war bei allen die Stimmung noch sehr gut. Bei Schritt 3 kamen wir dann zu den Konturen und bereits da merkten viele, dass es schwieriger war als anfangs gedacht und die Motivation wurde ein bisschen gedämpft.

Am Nachmittag bekamen wir eine Einführung zu den Leinwänden und als wir unsere Skizzen auf den Leinwänden starteten, kam Freude auf, weil es einfach ein ganz anderes Gefühl zum malen ist. Den Rest des Nachmittags malte jeder für sich an seinem Werk. Unsere liebe Ute machte noch gute ruhige Musik an, was den Kopf freier machte und die Atmosphäre ruhig hielt. Am Dienstag zeichnete jeder wieder an seiner Leinwand weiter. Mit der Zeit tauchten immer mehr Fragen auf und zum Glück hatten wir M. und E., die uns für Fragen offen zur Seite standen.

Am Mittwoch kam der ersehnte Tag, als wir ins Kunstmuseum gingen. In der ersten Halle mit Bildern gab Ute uns die Aufgabe, dass sich jeder ein Bild aussuchen sollte, um es grob auf ein Blatt Papier zu zeichnen. Bei den einen klappte das besser, bei andern eher weniger gut. Danach durften wir uns noch im Museum umsehen. Manchen fiel es schwer, sich ruhig zu verhalten, aber durch so viel Kunst war das nur verständlich. Der Museumsbesuch gefiel, glaub ich, allen. Auch als wir wieder zurück ins start again gingen, hielt die schöne Stille sogar noch an. Am Donnerstag stellten wir unsere Leinwandbilder fertig. Um 16.00 Uhr war dann die Abschlussrunde. Wir stellten unsere Bilder alle auf und gaben uns gegenseitig Feedbacks. Die Bilder stellten sich als mehr als nur interessant heraus und ich glaube, jeder war mit seinem Werk zufrieden. Wir bedankten uns herzlich bei Ute und die Kunstwoche war beendet. Heute kann man unsere „Charakterköpfe" im Haus bewundern.

T.A.



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